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Wie wasche ich meinen Bart richtig und womit? Bartseife? Shampoo?

Jeden Tag aufs neue - take a shower, Duschen, Baden, Abduschen, Reinigen, Shampoonieren....

 

Ich stehe in der Dusche und will meinen Bart waschen, denn wie wir alle sicherlich im Spiegel gelesen haben, ist der Bart ja "verseucht" mit allerlei Keimen... ( Spiegel.de - Bakterien im Bart). Das alles klingt aber schlimmer als es ist, denn unsere Schutzbarriere der Haut basiert auf 2 wesentlichen Faktoren:

 

No.1) Bakterien

No.2) Ph-Wert und die kleinen Bazillen haben es richtig in sich.

 

So "leben" laut Wikipedia auf einer durchschnittlichen Haut ca. eine Billionen auf einem Menschen. Also um genau zu sein, 1.000.000.000.000 , ob das jetzt ne Millionen mehr oder weniger ist tut ja nichts zur Sache... Für uns sind die kleinen wichtig und gleichzeitig aber auch "gefährlich". "Aber das ist wie mit den Menschen, es gibt solche und solche... und dann gibts noch die anderen, un ditt sin die schlimmsten", wie einst das Kangeroo von Mark Uwe Klink sprach.

 

Damit wir aber gut duften, Haut und Haar gepflegt sind und die "üblen Konsorten" keine Chance haben, waschen wir uns ja regelmäßig.

 

Nur womit soll ich den jetzt meinen Bart am besten waschen? Shampoo, Seife oder doch nur Wasser?

So sehen die "Üblen Konsorten" bei der Serie "Es war einmal" aus - old but gold
So sehen die "Üblen Konsorten" bei der Serie "Es war einmal" aus - old but gold

Good to know

 

Das Barthaar besteht aus drei verschiedenen Schichten:

Diese Schichten heißen Cuticula, Cortex und Medulla und haben wichtige Funktionen.

 

• Die Medulla ist die innerste Schicht und du kannst sie dir wie ein kleines zerknittertes Rohr vorstellen. Teilweise gibt es in der Medulla Hohlräume. Sie wird auch als Haarmark bezeichnet.

 

• Die Cortex ist die größte Schicht in deinem Barthaar und ist wichtig für die Elastizität und Reißfestigkeit.

• Die äußerste Schicht vom Barthaar, genannt Cuticula, besteht aus vielen kleinen Schuppen. Diese legen sich schützend um den Cortex. Mit der Bartwäsche wird vor allem die Cuticula, also die äußerste Schicht beeinflusst und das ist auch der Grund, weshalb wir hier ansetzen müssen.



Ja womit den nun?

Es gibt Shampoos, Duschgele oder Seifen. Was ist denn nun das richtige für deinen Bart? 

 

Es is relativ einfach zu beantworten: Du brauchst etwas, das mild ist. Kein zu starkes Tensid wie z.B. Sodium Lauryl Sulfate (kurz SLS) oder Sodium Lauryl Sulfoacetate (SLSA). Damit fallen die meisten Shampoos und Duschgele schon raus. Denn leider ist in den meisten Duschgelen oder Shampoos genau das enthalten. Unsere Bierseife No.20 besteht aus verseiften Fetten/Ölen und enthält genau diese Tenside (die radikal alles platt machen) nicht. Gleichzeitig ist es so, dass unsere Bartseife ein Naturprodukt ist. Keine Silikone, die sich auf das Barthaar legen und vorgaukeln, "dass alles schön weich" ist und natürlich auch kein Micro-Plastik.

 

Kurz gesagt, mit der Bierseife No.20 hast du den perfekten Partner in Sachen Reinigung. Aber auch mit dem Duschbar Tensid (SCI) machst du nichts falsch, aber die Pflegewirkung für den Bart ist mit der Bierseife noch etwas besser, da diese einen etwas höheren Rückfettungswert hat. Die Bierseife ist also die Bartseife deiner Wahl. Sie bietet dir alles, was dein Bart braucht, um dich schön dastehen zu lassen. 

 

Wie funktioniert das jetzt genau?

 

 


Wie den Bart waschen?

Waschen aber richtig

 

1. Mache deinen Bart mit warmen bis sehr warmen Wasser schön nass. 

2. Danach seifst den Bart mit einer guten Naturseife, wie etwa die Bierseife No. 20, ein. 

3. Jetzt ist massieren angesagt, es sollte etwas schäumen und du solltest dir hierfür 2-3 Minuten Zeit lassen. Dadurch verschwinden alle ungeliebten Gäste in deinem Bart und er wird richtig schön sauber. Zusätzlich stellt sich die Struktur des Barthaares (durch die Seife, die Wärme und das Wasser) auf und es ergibt sich somit die Möglichkeit direkt auf die Schicht darunter einzuwirken.

4. Wasche die Seife gründlich mit warmem Wasser aus.

5. Trockne deine Löwenmähne mit einem Handtuch. Wichtig ist hierbei, das du nicht zu stark reibst, besser sind "tupfende" Bewegungen, damit du die Struktur des Baarthaares nicht direkt wieder "schließt".

 

Wahrscheinlich wird sich dein Bart nun etwas stumpf und struppig anfühlen. Das ist vorerst völlig okay und ganz normal. Denn die meisten Tenside (Waschmittel quasi) lösen alle Fette und umschließen diese und kleine Partikel auf dem Haar und lassen sie so leicht mit dem Wasser wegspülen.

 

Die Pflege

 

6. Nach der gründlichen Reinigung nimmst du dir angepasst an deinen Bart, gutes Bartöl in die Hand (mehr zur richtigen Menge in unserem Blogeintrag: Bartöl? Wieso? Weshalb? Wieviel? Warum?). Diese Öl massierst du nun, so wie du es gewöhnt bist, in deinen Bart und die Haut ein. Dadurch das sich die "Haarstruktur" aufgestellt hat, dringt das Bartöl sehr gut in die Zwischenräume ein und kann tief in das Barthaar einziehen. 

7. Wenn du möchtest, dass die Struktur sich danach wieder schnell schließt und dadurch das Bartöl eingeschlossen wird, kannst du deinen Bart nach einer kurzen Pause noch einmal, aber diesmal mit sehr kaltem Wasser, auswaschen. Um diesen Effekt zu erhalten kannst du auch eine Bürste verwenden und die Struktur der Haare "mechanisch" anlegen, hierdurch wird dein Bart weich und geschmeidig.

 

Das Ergebnis

 

Dein Bart wird nun sehr gut aussehen. Das Haar strahlt, fühlt sich weich an und ist für den Tag gerüstet! Diese Prozedur solltest du alles 2-3 Tage durchführen. Wenn dein Bart nicht wirklich "schmutzig“ geworden ist, kannst du auch mal nur mit Wasser waschen und ihn etwas mit Bartöl behandeln.

Das wird deine Haut dir danken, denn so kann sie eine gesunde Hautbarriere aufrecht erhalten und die Haut kann mit all ihren kleinen Helferlein böse Hefen, Bakterien und Viren vorbeugen.

 

Mit dem richtigen Mitteln, ist die Pflege deines Bartes eigentlich ganz easy oder?

 


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